Insulinresistenz – was ist das überhaupt?

Insulinresistenz ist keine eigenständige Krankheit, sondern eine Stoffwechselstörung. Genauer gesagt: eine Glukose-Stoffwechselstörung. Die Verträglichkeit gegenüber Glukose (einem Kohlenhydrat) ist dabei geringer als bei einem stoffwechselgesunden Menschen. 

Aber auch der Eiweiß- und der Fettstoffwechsel können beeinträchtigt sein.

Bei Insulinresistenz setzt der Körper mehr Insulin frei, als er sollte. Das nennt man Hyperinsulinämie und diese führt zu unterschiedlichen Symptomen, die bekanntesten sind:

  • Übergewicht
  • Ständiger Hunger
  • Unterzuckerung nach Mahlzeiten
  • Erhöhter Blutzucker
  • Entzündungen
  • PCOS (Polyzystisches Ovar Syndrom)

Bleibt sie unbehandelt, kann das zu schweren chronischen Erkrankungen führen. Neben dem Typ-2-Diabetes gehören Herz-Gefäß-Erkrankungen und manche Krebsarten dazu. 

Aber schon vorher kann Insulinresistenz schwere Symptome verursachen oder verstärken. Viele Frauen beklagen Unfruchtbarkeit, Wechseljahresbeschwerden und Zyklusstörungen. 

Die gute Nachricht: Eine Insulinresistenz ist fast immer umkehrbar. 

In den meisten Fällen braucht es keine Medikamente. Eine simple Ernährungsumstellung, die an deine Bedürfnisse angepasst ist, und kleine Änderungen im Alltag reichen meist völlig aus.

Erfahre in diesem Beitrag, wie eine Insulinresistenz festgestellt wird.

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Wird beim oGTT der Insulinwert mehrfach gemessen und geht das überhaupt?

Der Insulinwert wird insgesamt normalerweise ein Mal gemessen, nämlich nüchtern. Außer, wenn z.B. ein Schwangerschaftsdiabetes vermutete wird, dann wird der Insulinwert auch drei Mal gemessen, wie der Blutzucker.

Wenn die Werte doch normal erscheinen, woran kann man erkennen, dass man trotzdem Diabetes haben kann?

Nur die Nüchternwerte sind normal bei einer Hyperinsulinämie. Deshalb wird auch insgesamt drei Mal Blut abgenommen, um den Verlauf zu überprüfen. Denn nach der Einnahme des Glukosesirups steigt bei einer Hyperinsulinämie der Blutzucker sinkt stark ab, bzw. kann er auch stark absinken. Bei einem stoffwechselgesunden Menschen sind die Werte bei allen drei Messungen normal.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, um eine IR oder Diabetes feststellen zu können?

Neben dem oGTT gibt es noch die Möglichkeit, einen C-Peptid-Test oder den HbA1c-Wert messen zu lassen. Diese sind allerdings nicht so zuverlässig. der oGTT ist tatsächlich der beste Weg.

BEI MIR WURDE HYPERINSULINÄMIE NACH DER BLUTABNAHME FESTGESTELLT, EINEN ZUCKERBELASTUNGSTEST HABE ICH NIE GEMACHT.

Wenn du nur eine normale, einfach Blutabnahme gemacht hast, müsstest du dich nochmals erkundigen, ob da der Blutzuckerwert oder auch der Insulinspiegel gemessen wurde. Schau bitte genau auf den Befund. Steht dort etwas vom HOMA-Index-Wert? Dieser gibt an, ob du insulinresistent oder schon Typ-2-Diabetiker bist. Allerdings: Wenn nur die beiden Nüchternwerte gemessen wurden, ist das NICHT aussagekräftig. Diese sind bei der Insulinresistenz fast immer normal. Ausschließlich der oGTT kann da Klarheit schaffen.

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Alle Rechte vorbehalten. Wichtiger Hinweis: Die hier bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Anwendung dar. Sie dürfen auch nicht als solche verstanden werden. Bei jeglichen Änderungswünschen bezüglich einer ärztlich vorgeschrieben Behandlung (bspw. Absetzen von Insulinsensitizern), muss der behandelnde Arzt konsultiert werden. In den hier veröffentlichten Beiträgen veröffentlicht Carla Langner ihre persönliche Meinung und eigene Erfahrung mit Insulinresistenz. Dies dient der Wissensvermittlung und ersetzt keinen Arztbesuch. Langfristig kann eine Gewicht nur durch eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung reduziert werden.

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