Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information, stellt meine subjektive Meinung dar und ersetzt keinen Arztbesuch. Ich schließe jegliche Haftungen aus.

Vor über 14 Monaten habe ich meine Ernährung erfolgreich auf zuckerfrei und ketogen umgestellt. Was hat sich alles für mich verändert, was behalte ich bei, was verändere ich als nächstes? In diesem Beitrag erfährst du es.

Zunächst einmal eine Liste der Gründe, weshalb ich meine Ernährung umgestellt habe. Ich habe die ersten neuen Monaten sehr intensiv Tagebuch geführt und daraus zitiere ich hier:

  • Ich habe innerhalb der letzten 2 Jahre furchtbar zugenommen und kann mein Gewicht anders nicht mehr kontrollieren
  • Ich bin es leid, ständig Hunger zu haben
  • Akne und unreine Haut (rote Flecken, Pickel im Gesicht, Dekolleté und Rücken) bei gleichzeitig trockener Haut an den Beinen und Armen
  • Das Gefühl, entzündet zu sein
  • Ich will die Schmerzen beim Gehen nicht mehr haben

Wenn du meine Geschichte noch nicht kennst, dann lies sie jetzt hier nach.

Was habe ich in 14 Monaten zuckerfrei und ketogen erreicht:

  • Ich bin schmerzfrei, sowohl meine Füße als auch mein Rücken tun nicht mehr weh, ich kann normal gehen, auch das arthritische Zehengelenk schmerzt nicht mehr
  • Mein Hungergefühl hat sich sehr verändert, aber ich bin nach wie vor nicht da, wo ich sein will. Aber immerhin, die erste Hälfte meines Zyklus ist mein Hungergefühl so, wie ich mir „normal“ vorstelle
  • Mein Körper fühlt sich gut an, kein entzündetes Gefühl mehr
  • 14 cm weniger Bauchumfang
  • ich mag keine Sojamilch mehr
  • Ich mag auch keinen Tofu mehr
  • Ich habe großen Hunger nach rotem Fleisch und Milchprodukten
  • Ich versuche, alte Dogmen abzuschütteln und auf mein Gefühl zu vertrauen
  • Mein Geschmack hat sich um 180 Gad verändert
  • Ich habe mehr Energie
  • Ich kann länger konzentriert arbeiten

Wie man sehen kann, ohne Zielsetzung habe ich mehr erreicht, als ich mir hätte vorstellen können. Das beste ist, schmerzfrei zu sein. Das hat mich am meisten gequält. Nicht mehr rausgehen zu können, mein Leben zwischen Büro und Couch zu verbringen und keine Energie mehr zu haben, um am Leben teilnehmen zu können.

Was sind meine Pläne für die kommenden zehn Monate?

#1 Meine Haut:

Mein Fokus für das kommende Jahr liegt auf meiner Keratose (Reibeisenhaut), die von einem Mangel an Vitamin A stammen könnte. Leider mag ich Leber überhaupt nicht, aber ich werde einen Weg finden.

#2 Anti-Nährstoffe

Ich werde mich sehr intensiv mit Oxalsäuren, Oxalaten, Lektinen und Phytinsäure befassen. Ich habe da sie Vermutung, dass ich aufgrund meiner Zeit als Rohköstlerin und Veganerin zu viel davon in meinem Körper angesammelt habe. Laut Sally Norton muss man eine ganze Zeit lang ohne diese Pflanzenstoffe leben, um sie loszuwerden. Ich vermute, dass meine Klarheit im Kopf daher kommt. Aber das ist nur meine Meinung. Ich hatte immer nach dem Konsum meiner bevorzugten Dunkelschokolade etwas Kopfweh. Ich vermute, dass das von der Oxalsäure herrührt, denn Kakao hat mit den höchsten Anteil an Oxalsäuren überhaupt! Kein Wunder, dass es mir als Rohköstlerin mit dem „tollen“ Rohkakao nicht gut ging.

#3 Keine Fruktose

Ich werde auch dieses Jahr kein Obst essen, weil ich einfach kein Verlangen danach verspüre. Stattdessen möchte ich lieber ein saftiges Steak.

#4 Omega-6-Fettsäuren

Ich denke, etwas mehr Omega-3-Fettsäuren werden mir gut tun. Außerdem möchte ich lernen, was diese Fettsäuren im Körper bewirken und welche Fette am besten sind. Seit Monaten lasse ich alle Omega-6-haltigen Pflanzenöle weg. Ich kann leider nicht direkt ableiten, dass es mir deshalb besser geht, aber die Studienlage spricht dagegen, Öle aus Distel, Raps oder Mais zu verzehren. Auch darüber möchte ich mehr lernen.

#5 Low-Insulin

Was mich immer wieder überrascht, ist dass die wenigsten verstehen, wie Insulin funktioniert, und sich dann wundern, dass sie Heißhunger haben. Eins habe ich festgestellt: Je niedriger mein Kohlenhydratkonsum, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass ich Heißhunger auf egal was verspüren werde. Ich möchte mich auch weiterhin dafür einsetzen, Interessierten und Betroffenen zu erklären, wie ihr Körper auf unterschiedliche Lebensmittel reagiert und wie man das für sich nutzen kann.

#6 Mein Geheim-Projekt

Ich bin auf den Geschmack gekommen und experimentiere weiter mit meiner Ernährung. Mein derzeitiges Projekt läuft für 30-100 Tage, je nachdem, wie erfolgreich ich damit bin. Ich möchte damit erreichen, dass mein Zyklus und meine Hormone weiterhin harmonisiert werden, ich möchte meinen Schlaf und mein Gewicht optimieren, und das möglichst ohne viel Arbeit oder Sport. Ob und wie ich das mache, erfahrt ihr hier spätestens Mitte September, wenn mein Experiment endet.

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