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Diese 3 Komponenten entscheiden darüber, ob du zuckerfrei bleibst oder scheiterst

Manchen scheint die Zuckerfreiheit leichter zu fallen als anderen. Der eine macht einen Entzug mit Leichtigkeit, der andere müht sich redlich ab und kommt doch keinen Schritt weiter. In meinen fast zwei zuckerfreien Jahren habe ich drei Komponenten ausgemacht, die darüber entscheiden, ob du es in die Zuckerfreiheit schaffst oder nicht. Diese drei Komponenten gelten übrigens nicht nur für eine zuckerfreie Ernährung. Sie gelten meines Erachtens nach für jede Form der Ernährungsumstellung.

Wenn du gesund sein willst, musst du eine erwachsene Entscheidung treffen. Daran führt kein Weg vorbei. Es wird uns zu oft eingeredet, dass wir alles haben können – das können wir aber nicht. In dieser Welt hat alles ein Preisschild. Geschenkt gibt es kaum etwas, und das ist auch gut so. Denn was man geschenkt bekommt, schätzt man weniger wert als das, wofür man hart gearbeitet hat.

Es gibt genau drei Dinge, die darüber entscheiden, ob du deine Ernährung erfolgreich und dauerhaft umstellen wirst oder nicht: Warum, Wissen und Persönlichkeit.

#1 Deine Vision: Warum willst du deine Ernährung umstellen?

Die Vision oder das Warum ist dein innerer Antrieb, der dich dazu bringt, Beiträge wie diesen zu lesen, dir Bücher zu besorgen, Videos anzuschauen, Menschen auf Instagram zu folgen, damit sie dich dazu inspirieren, die Veränderung auch durchzuziehen. Ist dieses Warum nicht im Einklang mit dir und deinen Werten, wirst du keinen Erfolg haben mit deinem Vorhaben. Abnehmen allein ist aus meiner Sicht das schwächste Warum, das man haben kann. Es bereitet dich darauf vor, wieder rückfällig zu werden. Denn erstens funktionieren die meisten Abnehmmethoden nicht oder sie brauchen viel zu lange, sodass du vorzeitig aufgibst. Oder du erreicht dein Ziel und dann fehlt dir etwas, worauf du hinarbeiten kannst. Dann kannst du ja jetzt wieder normal essen, schließlich hast du dich lange genug kasteit. Und kurze Zeit später findest du dich dort wieder, wo du angefangen hast.

Finde deine Vision von Zuckerfreiheit.

#2 Lernbereitschaft: Du musst dir Wissen raufschaffen und offen sind für Neues sein

Die alte Vorstellung davon, dass der Körper Kalorien zählt, ist nicht richtig. Sie ist auch nicht ganz falsch. Nur hat der Körper keinen eingebauten Kalorienzähler. Er hat dafür Sensoren für Makronährstoffe. Menschen reagieren unterschiedlich auf Makronährstoffe. Manche haben überhaupt keine Probleme mit Zucker, andere reagieren wie bei einer Allergie: Das Insulin schießt über und wenn der Isnulinspiegel hoch ist, ist abnehmen unmöglich. Diese wissenschaftlich belegbare Tatsache wollen viele immer noch nicht wahrhaben. Aber wenn du schon mal eine Diät gemacht hast, und es wirklich schwer war und du im Verhältnis zum Aufwand viel zu wenig Fett abgebaut hast, dann denk mal darüber nach, ob du nicht vielleicht unter einem Informationsmangel leidest, anstatt dir die Schuld zu geben, dass du willensschwach bist. Das bist du nämlich nicht. Wenn du Probleme damit hast,  länger als zwei Stunden nichts zu essen, dann liegt es nicht an dir, sondern an den Dingen, die du isst. Wenn du dich im Fitness-Studio abrackerst und du Muskeln und Fett gleichermaßen aufbaust, dann bist du entweder Bodybuilder und in der Massephase, oder kein Bodybuilder aber unfreiwillig in der Massephase. Dagegen hilft auch kein Cardio. Dagegen hilft nur Wissen, deinen Körper ausbalancieren und dann das Richtige tun.

Wenn du den oben beschriebenen Zustand kennst, mach einen Zuckerbelastungstest.

#3 Kenne deine Persönlichkeit

Dies ist leider etwas, was nicht veränderbar ist: deine Persönlichkeit. Nach Fritz Riemann gibt es vier Persönlichkeiten, die er in Extremen umschreibt: zwanghaft, hysterisch, schizoid und depressiv. Klingt erst mal gar nicht nach dir, oder? Wie gesagt, das sind ja auch die extremen Ausbildungen. Jeder Mensch hat grundsätzlich alle Anlagen in sich und kann abhängig von der Situation unterschiedlich reagieren. Aber es gibt immer nur eine Grundstruktur, die sich im Lebensgefühl ausdrückt und diese bestimmt darüber, ob es dir leicht fällt, deine Ernährung umzustellen oder eben nicht. Dazu muss ich etwas weiter ausholen und dir die vier Typen erklären, so wie ich sie verstehe.

Der Zwanghafte

Zwanghafte Menschen lieben Routinen und ritualiseirte Abläufe. Sie bevorzugen Dinge, die sie berechnen können, im wahrsten Sinne des Wortes. Schau dich mal in deiner Firma um, was für ein Menschenschlag sitzt in der Buchhaltung? Genau, diejenigen, die gut Strukturen aufbauen und einhalten können. Zwanghafte können sich nur schwer mit neuen Dingen anfreunden, aber wenn sie eine neue Routine aufgebaut haben, dann bleiben sie auch dabei.

Der Schizoide

Klingt auch alles andere als verträglich, aber schizoide Menschen besitzen eine Superkraft: Sie können Veränderungen  eigenständig vornehmen und beibehalten. Das wirkt auf manche eigenwillig, garantiert den Schizoiden aber den Erfolg. Es stört sie nicht, dass sie eventuell anecken.

Der Hysteriker

Der Hysteriker stellt sein Fähnchen leider allzu schnell nach dem Wind. Zwar sind diese Menschen sehr empfänglich für neue Ideen und auch schnell dabei, diese zu propagieren, aber wenn es darum geht, in einer Situation standhaft zu bleiben, sind sie nicht unbedingt diejenigen, die bis zum bitteren Ende durchhalten. Hysterie als Charakterzug ist also ein zweischneidiges Schwert, wenn es um Zuckerfreiheit geht.

Der Depressive

Für Depressive ist die Zugehörigkeit zu ihrer Gruppe das wichtigste. Deshalb fällt es ihnen auch am schwersten, sich vom Zucker zu verabschieden. Depressive haben Angst davor, sich alleine gegen etwas zu behaupten, also genau das Gegenteil des schizoiden Verhaltens. Dies kann selbstzerstörerische Maße annehmen.

Hast du dich in einer der vier Persönlichkeiten wiedererkannt? Dann konnte ich dir hoffentlich damit helfen, dich ein wenig besser zu verstehen, sodass es dir leichter fällt, zuckerfrei zu leben.

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Haftungsausschluss: Die Inhalte dieser Seite dienen ausdrücklich der Information. Ich bin keine Ärztin oder Ernährungsberaterin. Ich gebe KEIN Heilungsversprechen, sondern lediglich meine eigenen Erfahrungen wieder. Was du mit diesen Informationen machst, liegt ausschließlich in deiner eigenen Verantwortung. Anfragen zu gesundheitlichen Problemen per Mail oder über meine sozialen Profile, weise ich hiermit ausdrücklich zurück. Wenn du nicht gesund bist, lass dich bitte professionell beraten.

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